Howdy! Tokyo war der HAMMER!!! Nachdem ich geschrieben hatte, dass ich keine grossen Sprünge mehr machen werde, ging trotzdem noch raus, ein wenig die Gegend erkundigen und landete prompt in Akihabara, DEM Elektronik, Videospiele und Comic Mekka. Danach wollte ich mir nur noch ein Bier in der Lounge des Hostels genehmigen, was sich dann aber über die halbe Nacht erstreckte, da ich da ein paar tolle Leute traf.
Aus diesem Grund fing der Montag ein wenig später an als geplant :( trotzdem erreichte ich mein Tagesziel, die gegend um Shinjuku zu erforschen. Am Dienstag nahm ich mir den Fischmarkt, den Stadtteil Ginza und die Kaiserlichen Gärten vor, dabei hatte ich sogar noch ein paar Minuten Zeit im nachmittäglichen Sonnenschein zu relaxen bevor die Gärten geschlossen wurden.
Um 4tel vor 6 hatte ich mit Wakako, einer Freundin von meinem Australienurlaub vor 8 Jahren, abgemacht. Es war schön sie nach 5 Jahren wieder zu sehen, dabei lernte ich auch ihren Ehemann kennen. Es war ein toller Abend und sie gaben mir auch ein paar Tips für die kommenden Tage.
Der erste war die Gegend um Asukasa wo es jede Menge buddhistische Tempels und Shrines gibt. Da dies relativ nahe bei meinem Hostel lag, machte ich mich zu Fuss auf den Weg. Mehr als 6 Stunden später kam ich erschöpft nach hause. Aber es hat sich gelohnt!
Am Abend ging ich mit ein Leuten aus dem Hostel (einer hatte eine bekannte aus Tokyo und sprach auch ein paar Worte Japanisch) in den Ausgang. Tokyo ist zwar eine Metropole mit etwa 15 Millionen Einwohnern trotzdem aber stoppt die Metro und Konsorten um etwa halb eins :( dies bedeutete für uns wir mussten auf den ersten Zug um nach 5 Uhr morgens warten, was uns aber nicht schwer viel.
Nach 4 Stunden schlaff und ein wenig Restalkohol machte ich mich um 10:30 auf den weg nach Kamakura, eine Stadt ausserhalb von Tokyo mit Hunderten von Tempeln. Nachdem ich mir ein paar angesehen habe, darunter auch der Big-Buddha stoppte ich auf dem Rückweg in Yokohama, Japans zweitgrösster Stadt die mit Tokyo verbunden ist. In Yokohama ist das grösste China-Town von Japan. Im Hostel angekommen, wollte ich nur noch schlafen...
Am Freitag fuhr ich mit dem Zug nach Hakone, welches auch ausserhalb von Tokyo liegt und berühmt ist für seine Onsen (Thermalquellen) und den Nationalpark. Als ob ich die letzten Tage nicht schon genug herumgelaufen bin machte ich mich auf eine mehrstündigen Hike gefolgt von einem entspannenden Bad in einem traditionellen Onsen.
Am Abend hatte ich mit Wakako und Andy (ihr Mann) in Tokyo abgemacht wo wir ein paar Biere neben einem enormen Wolkenkratzer tranken. Da die beiden ausserhalb von Tokyo wohnen müssen sie relativ früh auf den Zug, da der ja bekanntlich nicht lange fährt. Ich machte mich mit Kevin (ein Freund der beiden) dann auch auf den Nachhauseweg da er in etwa der selben Gegend wohnt.
Unglücklicherweise traf ich nach einem etwas längerem Fussmarsch von der U-Bahn Station auf eine grössere Gruppe aus meinem Hostel, die gerade auf dem Weg nach Shibuya war. Ich schloss mich ihnen an... Nach eine Karaoke Nacht mit All-you-can-drink, schlief ich um halb sieben gemütlich ein.
Um zwei Uhr hatte ich erneut mit Wakako und Andy abgemacht. Mir machten eine gemütlichen Fussmarsch über eine imposante Brücke zu einem künstlichen Strand von Tokyo. Danach ging es zu eine Party eines Freundes der beiden. Diese war auch ein wenig ausserhalb von Tokyo jedoch trotzdem sehr nahe. Dort traf ich eine gemischte Gesellschaft von Japanern und Europäer. Wieder mussten die beiden zeitig gehen, ich blieb länger und musste schlussendlich feststellen, dass ich nicht mehr nach Hause komme. Glücklicherweise zeigte sich Simone, der Gastgeber sehr Gastfreundlich und offerierte mir ein Schlafplatz.
Am Sonntag fuhr ich nach Kawagoe (ebenfalls etwas ausserhalb von Tokyo) um mich erneut mit Wakako und Andy zu treffen. Kawagoe ist ein sehr schöner Ort, ebenfalls mit vielen Tempeln und einer schönen Altstadt und einem sehr guten lokalen Bier. Wir genossen zusammen den Tag und assen gemütlich zu Abend, natürlich Japanisch.
Am Montag hiess es dann Sachen packen und auf Richtung Flughafen. Im Hostel traf ich zwei Engländer die zufälligerweise auf den gleichen Flug nach Bangkok mussten. Dies bedeutete ich musste nicht alleine Reisen... nach 6 Stunden Flug kam ich in Bangkok an, musste Einreisen mein Gepäck schnappen, durch den Zoll um 6 Stunden später wieder Auszureisen...
Again, I want to say thank you very much Wakako and Andy, it was a great time and I hope we will meet again soon!!
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